Das A und O ist die Gerüchteküche

Das A und O ist die Gerüchteküche

Einer Studie von PwC zufolge sind Chinesen vor allem im Internet und hier besonders auf sozialen Netzwerken dazu bereit, sich auf Marken einzulassen. Die Zahlen der Studien sprechen eine klare Sprache: 87% aller Chinesen würden im Vorfeld eines Kaufs soziale Medien heranziehen, um das Image einer Marke in Erfahrung zu bringen oder um generell mehr über eine Marke herauszufinden. 86% der Befragten haben sogar schon Produkte über soziale Medien bestellt.

Noch bedeutender aber ist die nächste Zahl: 93% aller Online-Shopper haben ihren Einkauf wiederum kommentiert und einen Erfahrungsbericht oder eine Bewertung zum gekauften Produkt abgegeben. Kenner des chinesischen Marktes werden hier wahrscheinlich besonders hellhörig. Denn es hat sich schon lange herumgesprochen, dass Chinesen der Meinung ihrer Landsleute, vor allem natürlich der ihres engeren sozialen Umfelds, eine enorme Bedeutung beimessen, während sie klassischen Werbekampagnen westlicher Prägung zunächst mit Skepsis begegnen. Für Marketing-Abteilungen ist dies ein entscheidender Schlüssel zum Verständnis chinesischer Konsumenten.

Deshalb gilt: Teil einer jeden Marketingstrategie in China muss zwingend die gezielte Informationsversorgung möglichst vieler sozialer Netzwerke sein. „Word to mouth“ lautet hier das Stichwort, oder auch „Buzz“, was man auch treffend mit „Gerüchteküche“ übersetzen kann. Ihr Brand muss im Gespräch sein – das ist das A und O. Das ist überall wichtig – auf dem chinesischen Markt aber ganz besonders. Nicht die Zahl der Fans der Marke ist entscheidend, sondern die Frage, ob die Marke im Gespräch ist oder nicht.

 

Bild: ©Liv Friis-Larsen/123rf.com

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GF China Marketing

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