Chinas Sehenswürdigkeiten leiden! (Teil 2: Zhangjiajie)

Chinas Sehenswürdigkeiten leiden! (Teil 2: Zhangjiajie)

Gut überlegen sollte man sich auch, ob der Weg in den Naturpark von Zhangjiajie noch lohnt. Letztendlich waren dort leider, um den täglichen Zustrom an Interessierten bewältigen zu können einige infrastrukturelle Eingriffe in die dortige Natur „nötig“. Der eigentlich wunderschöne Park, der in der Provinz Hunan liegt, hat seit er als Kulisse für den mit Academy Awards überhäuften Hollywood Blockbuster „Avatar“ diente, natürlich an Touristen ordentlich zugelegt. Schade, dass es sich dabei meist um Besucher handelt, die ausschließlich Zuhause erzählen möchten, dass sie am Drehort des berühmten Films waren und wieder abreisen, ohne das einzigartige Naturgebiet wirklich wegen seiner Natur genossen zu haben. So leidet der Naturpark unter Massentourismus und unter damit einhergehenden Busschlangen die sich auf unnötig vielen Straßen durch den Park quälen, denn der Avatar-Tourist ist im Gegensatz zum echten Naturfreund nicht wirklich bereit, das Naturdenkmal per pedes zu erkunden. So waren zusätzlich auch noch ein Aufzug hinauf auf den Berg, sowie viele Seilbahnen Richtung Spitze so unerlässlich, wie die Busse, die von Seilbahnstation zu Seilbahnstation pendeln, schließlich müssen die Touristen den Gipfel nahen McDonalds auf dem Hallelujah- Berg ja irgendwie erreichen können. Damit der Aufbruch nach Pandora auch noch wirklichen Liebhabern des Parks gelingt, sollten sich diese schon genau überlegen welche Wege sie wählen.
Weitere Infos dazu auf: http://german.zhangjiajie.gov.cn/

 

Bild: ©chuyu/123rf.com

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