China – Das neue Land der unbegrenzten Möglichkeiten?

 

Sei es wegen der Notiz im Lebenslauf, der Neugier oder wegen der Erfahrung – Arbeitsplätze in China scheinen zunehmend interessant zu sein für Europäer. So nimmt die Zahl ausländischer Angestellter im Reich der Mitte seit dem Millennium stetig zu, doch mit dem Arbeitsplatz in China können auch ein paar Hürden verbunden sein.

Wirtschaftlich gesehen, gehört China natürlich seit Langem zu den Top-Destinationen und zunehmend scheint die asiatische Volkswirtschaft auch für ausländische Arbeitnehmer attraktiv zu werden. Der Aufenthalt für Arbeitnehmer ist kann sowohl wertvolle Referenz im Lebenslauf sein, als auch zur wichtigen persönlichen Erfahrung werden. Die Stellenangebote sind vor allem für gut ausgebildete Fachkräfte aus dem technischen Bereich vielfältig, aber auch Lehrer für Sprachkurse in Deutsch sind gefragt und werden gesucht.
Zwar ist das Lohnniveau geringer als in den USA oder im Vergleich zum europäischen Durchschnitt, aber angesichts niedriger Lebenshaltungskosten lässt sich auch in China ein erträgliches Einkommen generieren. Die Wahl des Arbeitgebers fiel im Falle Europäischer Beschäftigter allerdings zu über 80% auf Unternehmen, die nicht ursprünglich aus China stammen. Häufig ist der Schritt in diesen, trotz eklatanter kultureller Unterschiede, zwar weniger schwer, dennoch beenden fast 40% aller ausländischen Angestellten ihr Arbeitsverhältnis vor dem regulären Ablauf des Vertrages. Für das frühzeitige Ende sind neben der Kultur häufig ein turbulenter Alltag und anders erwartete Arbeitsbedingungen ein Grund. Kein Anlass sind bürokratische Hindernisse, denn grundsätzlich gilt: Wer einen gültigen Arbeitsvertrag für einen Arbeitsplatz in China besitzt, bekommt auch ein Visum. Ob China damit dauerhaft der USA als Land der unbegrenzten Möglichkeiten Konkurrenz machen kann, bleibt fraglich. Eine gute Alternative für neue Impressionen, ein Erlebnis oder um sich beruflich weiterzuentwickeln ist es aber allemal.

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