China als aufkommende Größe im Weltfußball

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Die spendabelste Liga der Welt ist seit je her die englische Premier League – keine Fußballliga investiert solche Summen wie die Briten. Zumindest bisher: Mit 250 Mio. Euro Gesamtausgaben in der letzten Winterperiode setzten die englischen Vereine bereits ein Statement, doch ausgerechnet die chinesische erste Liga hat nun mit 260 Mio. Euro Ausgaben erstmals seit vielen Jahren die Engländer ihres Thrones beraubt.

Selbst in der zweiten chinesischen Liga wurden rund 200 Mio. Euro in Transfergelder gesteckt um Topstars aus der ganzen Welt zu verpflichten, die die chinesische Liga attraktiver gestalten sollen. Zum Vergleich: Nicht einmal die 1.Bundesliga hat solche Ausgaben zu verbuchen in der Winterperiode 16/17.

China hat sich nicht nur zum Ziel gesetzt, der führende Technologiestaat bis 2050 zu werden, auch soll sich die Qualität des Fußballs dahingehend verbessern, als dass die Chinesische Nationalmannschaft in der WM im eigenen Land 2030 um den Titel mitspielen kann.

Um dieses Ziel zu erreichen, stecken momentan viele chinesische Vereine Geld in europäische Toptalente wie Oscar oder Obi-Mikel vom FC Chelsea. Eine Rekordsumme folgt der nächsten und das nicht nur bei der Höhe der Ablöse, so soll der Vertrag des argentinischen Stürmerstars Carlos Tevez auf ein Jahresgehalt von 38 Mio. Euro datiert sein, womit er der bestbezahlteste Fußballer der Welt wäre.

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So sehr die chinesische Bevölkerung den Sport an sich liebt – gerade der FC Bayern München beweist die enge Verbundenheit zum chinesischen Raum durch diverse Marketingaktionen – so hassen die Chinesen ihre eigene Nationalmannschaft. Sie verbucht momentan kaum Erfolge und ist, was die Attraktivität ihres Spieles angeht, nicht konkurrenzfähig.

Doch in China haben bereits Internate eröffnet, die die Jugend zu hervorragenden Spielern von Weltklasse ausbilden sollen. Durch die Neuzugänge aus renommierten Ligen und Clubs bekommt der chinesische Fußball im Moment viel Aufmerksamkeit.

Die europäischen Topklubs fürchten um den Abgang ihrer Stars, da die Verlockung des gebotenen Gehalts zu groß erscheint. Doch auch die chinesische Regierung gibt sich derweil besorgt um das aktuelle Marktgeschehen: So sehen sie eine Gefahr darin, dass sich die chinesischen Traditionsklubs – die immerhin zum Teil schon über 100 Jahre alt sind – finanziell übernehmen und die eigene Existenz genauso gefährden, wie die Existenz des chinesischen Traumes von der Fußballnation.

Daher plant die chinesische Regierung , zur Beruhigung vieler europäischer Clubs, Restriktionen auf Ablösen und Gehälter für Profiverträge einzuführen, wie genau das aussehen soll, ist bisher jedoch unklar.

Im aktuellen Transferfenster, das in China bis zum 26. Februar andauert, ist noch Spielraum für einige Toptransfers. Um einige Spieler aus der Premier League, Bundesliga und Primera Division kursieren bereits seit geraumer Zeit Wechselgerüchte. Nun heißt es abwarten, welche Transferwunder in dieser Periode noch geschehen und ob oder wie die chinesische Regierung tatsächlich gegen den Kaufrausch chinesischer Clubs vorgehen wird.

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